Härtel – Darum gibts hier keine Stars
BILD vom Do, 04.02.2016 - Author:
Kaum aufgestiegen und schon mit Blickrichtung zur 2. Liga. Fußball-Deutschland staunt über den 1. FC Magdeburg. Doch was ist das Erfolgsgeheimnis des Höhenflugs? Fakt ist: seit Jens Härtel (46) im Traineramt ist, geht es nur noch bergauf! Doch Härtel wehrt ab, sagt bescheiden: „Das so etwas möglich war, hat was mit Charakter zu tun. Diese Jungs und diese Mannschaft haben Charakter. Alle gehen Woche für Woche ans Limit. Und die Hierarchie stimmt.“ Auf die legt er besonders wert. Während in vielen Teams die Stars sagen, wo es lang geht, sind bei ihm Stars unerwünscht: „Das Team ist entscheidend. Stars sind Individualisten, die nur glänzen, weil andere es ihnen ermöglichen. Bei uns stehen in der Hackordnung die Spieler ganz oben, die sich für das Team aufreiben. Ich habe, was das angeht, die Mannschaft, die sich ein Trainer nur wünschen kann.“ Und er sorgt dafür, dass das so bleibt. Selbst Kicker wie Christian Beck (27, 15 Treffer), Zweikampf-Wunder Jan Löhmannsröben (24), oder der überragende Stratege Lars Fuchs (33), die Außergewöhnliches leisteten, haben bei ihm keinen Freibrief. Und auch Neuzugang Sebastian Ernst (20), der beim 2:1-Sieg in Halle mit einem Doppelpack seinen FCM-Einstand gegeben hatte, wurde gleich gezeigt, wie es beim Aufsteiger läuft. Härtel: „Ich habe danach keine Überheblichkeit bei ihm festgestellt. Und nur deshalb durfte er gegen Bremen wieder spielen.“



Nchster Artikel: Do, 04.02.2016: Restkarten für Traditionsduelle am Dienstag im Verkauf – Service erweitert
Vorheriger Artikel: Do, 04.02.2016: Härtel hat keine Angst vor Frahn